Richard Wagner (18131883)

Die Meistersinger von Nürnberg WWV 96 (1973)

Vorspiel
The Virtuoso Piano Transcription Series Band 6

für: Klavier oder 2 Klaviere zu 4 Händen

Artikelnr.217503
Autor/KomponistRichard Wagner
HerausgeberGlen Gould
Schwierigkeitschwer
Umfang28 Seiten; 23,0 x 30,5 cm
Erscheinungsjahr2004
Verlag/HerstellerSchott Music
Hersteller-Nr.ED 9547
18,00 €
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Beschreibung

Legendär sind seine Bach-Interpretationen. Doch der exzentrische Pianist Glenn Gould schrieb auch Klavierbearbeitungen von Orchesterwerken, die in ihrer freien Gestaltung eigenständige und originelle Werke darstellen. Als begeisterter Wagnerianer verwandelte er das Meistersinger-Vorspiel in einen feierlich-würdig klingenden Klaviersatz, in dem er Themen und Motive der Vorlage in geschickter und reizvoller Weise verknüpfte. Gould baute Verzierungen und jazzige Elemente in sein Stück ein, ohne die Wagnersche Dramatik außer Acht zu lassen. Diese Musik zu kennen, ist nicht nur für den „Wagnerianer“ und „Gouldianer“ ein echtes Muss!Den glanzvollen Kontrapunkt Wagners realisierte Gould mit Hilfe der Aufnahmetechnik, indem er eine erste Aufnahme mit einem ergänzenden zweiten Teil überblendete. Für Aufführungen ist daher eine Ausführung an zwei Klavieren zu vier Händen einer mit Abstrichen möglichen Realisierung zu zwei Händen vorzuziehen.

Inhalt

Band 6 der Reihe "The Virtuoso Piano Transcription Series" - Klavierbearbeitung des Meistersinger-Vorspiels mit Verzierungen und jazzige Elemente von Glenn Gould

Beschreibung:

Legendär sind seine Bach-Interpretationen. Doch der exzentrische Pianist Glenn Gould schrieb auch Klavierbearbeitungen von Orchesterwerken, die in ihrer freien Gestaltung eigenständige und originelle Werke darstellen. Als begeisterter Wagnerianer verwandelte er das Meistersinger-Vorspiel in einen feierlich, würdig klingenden Klaviersatz, in dem er Themen und Motive der Vorlage in geschickter und reizvoller Weise verknüpfte. Gould baute Verzierungen und jazzige Elemente in sein Stück ein, ohne die Wagnersche Dramatik außer Acht zu lassen. Diese Musik zu kennen, ist nicht nur für den "Wagnerianer" und "Gouldianer" ein echtes Muss!

Zur Edition:

In der Reihe "The Virtuoso Piano Transcription Series" werden anspruchsvolle Klaviertranskriptionen bekannter Werke vorgestellt.

Diese Art der Kompositionstechnik lässt sich zurückverfolgen bis ins 14. Jahrhundert, als Vokalwerke in Orgel-, später auch in Lautentabulaturen "intavoliert" (abgesetzt) wurden. Die heutige Bedeutung des Begriffs geht in erster Linie auf Franz Liszt zurück. Seine Transkriptionen für Klavier machten die Adaption eines Musikstückes in eine dem Original abweichende Besetzung zu mehr als nur einer gewichtigen Werkgruppe in seinem eigenen kompositorischen Schaffen.

Neben den Klaviertranskriptionen, wie etwa denjenigen der Schubert-Lieder, widmete sich Liszt einer weiteren besonderen Art der freien Bearbeitung: der Paraphrase, einer Konzertfantasie über bekannte Themen oder Melodien. Vor allem seine Paraphrasen über Opernmelodien u.a. von Wagner, Gounod und Verdi begründeten seinen Weltruhm als Virtuose.

Bis zum heutigen Tage beschäftigen sich Komponisten und Interpreten immer wieder mit diesen Formen der Klaviermusik. In der vorliegenden Reihe werden musikgeschichtlich bedeutsame Transkriptionen und Paraphrasen der Vergangenheit und bemerkenswerte Klavierbearbeitungen der Gegenwart veröffentlicht.