Giuseppe Verdi (18131901)

Rigoletto

Konzert-Paraphrase über das Quartett von Franz Liszt
The Virtuoso Piano Transcription Series Band 4

für: Klavier

Notenbuch

Artikelnr.158444
Autor/KomponistGiuseppe Verdi
HerausgeberFranz Liszt
Schwierigkeitanspruchsvoll
Umfang15 Seiten; 23,0 x 30,5 cm
Erscheinungsjahr2003
Verlag/HerstellerSchott Music
Hersteller-Nr.ED 9474
ISBN978-3-7957-9752-2
13,00 €
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Beschreibung

Die Opern-Paraphrasen nehmen in Liszts Gesamtschaffen als eine eigene geschlossene Kunstform eine bedeutende Stellung neben den Originalkompositionen ein. Den hohen künstlerischen Wert dieser Werkschöpfungen sieht Ferruccio Busoni darin, dass sich die Lisztschen Opernfantasien vom „plebejischen Potpourri“ durch überlegte Planmäßigkeit in der Anordnung der Formen und Kontraste und durch das Bestreben, die übernommenen Motive zu erweitern und auszugestalten, unterscheiden.Das überaus brillante Konzertstück über das vielleicht berühmteste Quartett der Operngeschichte erlangt seine Bedeutung, weil es Liszt in einmaliger Art und Weise gelingt, das Aufeinandertreffen schroffster Gegensätze – des Herzogs flammende Liebesbeteuerung, Maddalenas plappernde Abweisung, die schmerzerfüllte Kantilene Gildas sowie Rigolettos wütendes Parlando – wie in Verdis Original zu einer wunderbaren formalen Einheit zu verschmelzen.

Inhalt

Band 4 der Reihe "The Virtuoso Piano Transcription Series" - Brilliante Konzert-Paraphrase von Franz Liszt über das vielleicht berühmteste Quartett der Operngeschichte

Beschreibung:

Die Opern-Paraphrasen nehmen in Liszts Gesamtschaffen als eine eigene geschlossene Kunstform eine bedeutende Stellung neben den Originalkompositionen ein. Den hohen künstlerischen Wert dieser Werkschöpfungen sieht Ferruccio Busoni darin, dass sich die Lisztschen Opernfantasien vom "plebejischen Potpourri" durch überlegte Planmäßigkeit in der Anordnung der Formen und Kontraste und durch das Bestreben, die übernommenen Motive zu erweitern und auszugestalten, unterscheiden.

Das überaus brillante Konzertstück über das vielleicht berühmteste Quartett der Operngeschichte erlangt seine Bedeutung, weil es Liszt in einmaliger Art und Weise gelingt, das Aufeinandertreffen schroffster Gegensätze - des Herzogs flammende Liebesbeteuerung, Maddalenas plappernde Abweisung, die schmerzerfüllte Kantilene Gildas sowie Rigolettos wütendes Parlando - wie in Verdis Original zu einer wunderbaren formalen Einheit zu verschmelzen.

Zur Edition:

In der Reihe "The Virtuoso Piano Transcription Series" werden anspruchsvolle Klaviertranskriptionen bekannter Werke vorgestellt.

Diese Art der Kompositionstechnik lässt sich zurückverfolgen bis ins 14. Jahrhundert, als Vokalwerke in Orgel-, später auch in Lautentabulaturen "intavoliert" (abgesetzt) wurden. Die heutige Bedeutung des Begriffs geht in erster Linie auf Franz Liszt zurück. Seine Transkriptionen für Klavier machten die Adaption eines Musikstückes in eine dem Original abweichende Besetzung zu mehr als nur einer gewichtigen Werkgruppe in seinem eigenen kompositorischen Schaffen.

Neben den Klaviertranskriptionen, wie etwa denjenigen der Schubert-Lieder, widmete sich Liszt einer weiteren besonderen Art der freien Bearbeitung: der Paraphrase, einer Konzertfantasie über bekannte Themen oder Melodien. Vor allem seine Paraphrasen über Opernmelodien u.a. von Wagner, Gounod und Verdi begründeten seinen Weltruhm als Virtuose.

Bis zum heutigen Tage beschäftigen sich Komponisten und Interpreten immer wieder mit diesen Formen der Klaviermusik. In der vorliegenden Reihe werden musikgeschichtlich bedeutsame Transkriptionen und Paraphrasen der Vergangenheit und bemerkenswerte Klavierbearbeitungen der Gegenwart veröffentlicht.