Georg Philipp Telemann (16811767)

Der Schulmeister

Komische Kantate für Bariton, Knabenchor, 2 Violinen, Kontrabaß und Cembalo
Partitur und 3 Stimmen

für: Singstimme (Bariton), Kinderchor (SA), Streicher, Basso continuo

Partitur, Stimmen

Artikelnr.115129
Autor/KomponistGeorg Philipp Telemann
HerausgeberFritz Stein
Schwierigkeitmittel
Sprachendeutsch, englisch
Umfang51/7/7/7 Seiten; 19,0 x 27 cm
Erscheinungsjahr2002
Verlag/HerstellerBärenreiter
Hersteller-Nr.BA 1786
18,95 €
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Beschreibung

Komische Kantate (auch szenisch darzustellen) für Solostimme (deutsch/englisch), 2stimmigen Knabenchor (lateinisch) und Instrumente - Rekonstruktion; der Partitur liegen die Instrumentalstimmen bei

Der erfahrene Kantor Telemann hat als vielgeplagter Schulmeister am eigenen Leibe die Mühen des Singunterricht erfahren. In der "Schulmeister-Kantate" schildert er mit sprühender Laune und köstlicher Selbstironie eine Gesangstunde. Diese humorvolle, dabei aufschlussreiche Satire über die Alltagsnöte eines Lehrers kann auch heute noch, wie schon vor 25O Jahren, der "Gemütsergötzung" dienen.

Die hier zum ersten Mal veröffentlichte Schulmeister-Kantate Georg Philipp Telemanns (1681-1767) ist leider nicht im Original, sondern nur in einer Bearbeitung auf uns gekommen. Sie trägt den Titel: Der Schulmeister, eine Kantate gedichtet und in Musik gesetzt von Telemann bearbeitet und instrumentiert von C. E. F. W e y s e.

Dieser Christoph Ernst Friedrich Weyse, in Altona 1774 geboren, war hier zunächst Schüler seines Großvaters, des Kantors Heuser, eines Zeitgenossen und Kollegen Telemanns, und später von J. A. Peter Schulz in Kopenhagen, wohin einflussreiche Gönner den begabten Jungen zur weiteren Ausbildung geschickt hatten.

In der dänischen Hauptstadt wurde Weyse schnell berühmt und wirkte hier bis zu seinem Tode (1842) als Organist, als fruchtbarer Opern- und Kirchenkomponist, zugleich als eifriger Wegbereiter für die deutsche Musik und angesehener Lehrer, - u. a. von Niels W. Gade und J. P. Emil Hartmann.

In der ersten Jahrhunderthälfte hat er das dänische Musikleben in entscheidender Weise beeinflusst, und der akklimatisierte Niederdeutsche gilt in Dänemark als der eigentliche Begründer einer dänischen Nationalmusik, der in seinen heute noch nicht verblassten "Romanzen", "der besten Hausmusik des dänischen Volkes" (W. Behrend), zum ersten Mal spezifisch dänisch-volkhaftem Lebensgefühl und Naturempfinden musikalischen Ausdruck verliehen hat. ... - Dr. Fritz Stein

Inhalt

  1. Ouvertüre und Rezitativ
  2. Aria
  3. Rezitativ und Knabenchor
  4. Rezitativ
  5. Aria