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Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Drei Sonaten und drei Partiten für Violine solo BWV 1001-1006

für Violine solo
BWV 1001-1006 (Sammelband, Urtextausgabe)

Besetzung: Violine

Notenbuch

Herausgeber:
Günter Haußwald
Schwierigkeitsgrad:
1 2 3 4 5 ?
Hersteller / Verlag:
Bärenreiter
ISBN:
9790006464890
ISMN:
9790006464890
Editions-Nr.:
BA 5116
Erscheinungsdatum:
2002
Seiten:
60
Maße:
23 cm x 30 cm

Urtext der Neuen Bach-Ausgabe

Aus dem Vorwort:

'Johann Sebastian Bachs Zyklus von je drei Sonaten und Partiten für Violine solo stellt unbezweifelbar einen Gipfelpunkt der abendländischen Violinmusik dar. Sowohl in spiel- als auch in kompositionstechnischer Hinsicht setzten die Werke neue Maßstäbe, die über die Zeiten hinweg nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben. Das Exzeptionelle der Kompositionen wurde bereits im 18. Jahrhundert erkannt, wenngleich ihre künstlerische Bedeutung unterschiedlich beschrieben wurde. Für Carl Philipp Emanuel Bach bildeten die Werke in erster Linie ein Dokument der profunden Kenntnisse seines Vaters in der idiomatischen Behandlung der Streichinstrumente, woraus ihr Wert als einzigartiges Studienmaterial resultiere: 'Er (J. S. Bach) verstand die Möglichkeiten aller Geigeninstrumente vollkommen. Dies zeugen seine Soli für die Violine und für das Violoncell ohne Baß. Einer der größten Geiger sagte mir einmahl, daß er nichts vollkommneres, um ein guter Geiger zu werden, gesehen hätte u. nichts beßeres den Lehrbegierigen anrathen könnte, als obengenannte Violinsoli ohne Baß.' Der Bach-Schüler Johann Philipp Kirnberger hingegen hob die kompositionstechnische Leistung der Werke hervor. Für ihn bestand die hohe Schule des polyphonen Satzes in der Kunst des Weglassens; nur der beherrsche wirklich die intrikaten Geheimnisse von Harmonie und Kontrapunkt, der sie unverhüllt in einem geringstimmigen Werk darstellen könne. Im ersten Teil seiner Abhandlung Die Kunst des reinen Satzes in der Musik (1771) kommt Kirnberger nach der Erläuterung von drei- und zweistimmigen Fugen folgerichtig auch auf Werke für ein unbegleitetes Melodieinstrument zu sprechen: 'Noch schweerer ist es, ohne die geringste Begleitung, einen einfachen Gesang so harmonisch zu schreiben, daß es nicht möglich sey, eine Stimme ohne Fehler beyzufügen: nicht einmal zu rechnen, dass die hinzugefügte Stimme höchst unsingbar und ungeschickt seyn würde. In dieser Art hat man von J. S. Bach, ohne einiges Accompagnement, 6 Sonaten für die Violin und 6 für das Violoncell.' Die außergewöhnliche Schwierigkeit, der Bach sich bei dieser größtmöglichen Reduzierung der klanglichen Mittelstellte, bestand darin, auf einem Melodieinstrument mit nur begrenzten Möglichkeiten zu akkordischem und mehrstimmigem Spiel den ganzen harmonischen und polyphonen Reichtum seiner Musiksprache ohne merkliche Abstriche zu realisieren. In diese Richtung zielt eine Bemerkung von Johann Friedrich Reichardt, der die in den Violin-Soli zu findende Meisterschaft in dem Vermögen des Komponisten erkennt, sich mit der größten Freiheit und Sicherheit in den selbstauferlegten Ketten zu bewegen. Philipp Spittas auf die Chaconne der zweiten Partita bezogenes Wort vom 'Triumph des Geistes über die Materie' ist damit eine treffende Charakterisierung des gesamten monumentalen Zyklus...' - Günter Haußwald

Inhalt:

  • ​Sonata 1 g-Moll, BWV 1001
  • ​Partita 1 h-Moll, BWV 1002
  • ​Sonata 2 a-Moll, BWV 1003
  • ​Partita 2 d-Moll, BWV 1004
  • ​Sonata 3 C-Dur, BWV 1005
  • ​Partita 3 E-dur, BWV 1006

Tags für diesen Artikel: Bärenreiter, Violine Noten, Violine lernen, Bach Noten, Bestseller Violine, Bärenreiter, Klassische Noten, Barock Noten, Alte Musik, Urtext-Ausgabe