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Ob Klavierschulen für Kinder, Chormusik zum Pfingstgottesdienst, Tangos für Streichquartett, leichte Geburtstagsständchen für mehrere Blockflöten, Weihnachtslieder für Blasorchester oder französische Orgelmusik der Romantik – den Filtermöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt! Zusätzlich sind die Suchergebnisse nach Beliebtheit, Preis, Lieferzeit oder Neuheiten sortierbar.

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Jubiläen 2019

Jubiläen 2019

„Die beste Möglichkeit, Mozart zu ehren, wäre, ihn ein Jahr lang überhaupt nicht zu spielen!“

So lautete ein verzweifelter Stoßseufzer im Mozartjahr 2006. Tatsächlich droht die Feier von Komponistenjubiläen immer in ein kommerzielles Event auszuarten – je prominenter der Name, umso mehr.

Andererseits bietet ein Jubiläumsjahr die Möglichkeit, weniger bekannte oder gar weitgehend vergessene Komponisten wiederzuentdecken und ihre Werke auf den Prüfstand zu stellen. Im Idealfall überdauert das Interesse an einer solchen Wiederentdeckung die Sonderveranstaltungen des Gedenkjahres und bereichert das Repertoire um das ein oder andere zu Unrecht vergessene Werk.

Nach dem mit den runden Geburts- bzw. Todestagen von Gioachino Rossini, Claude Debussy und Leonard Bernstein äußerst vielfältigen Jahr 2018 – und bevor im Jahr 2020 mit den Feiern zu Beethovens 250. Geburtstag das nächste Mega-Event ins Haus steht – fehlen auf dem Festkalender des Jahres 2019 die ganz großen Namen. Umso mehr Unbekanntes – und hoffentlich Spannendes – gibt es neu und wieder zu entdecken.

Außerhalb von Expertenkreisen dürften die Namen von Johann Rosenmüller und Barbara Strozzi, eine der wenigen namentlich bekannten Komponistinnen des 17. Jahrhunderts, unbekannt sein. Beide feiern 2019 ihren 400. Geburtstag.

Ebenso wenig ins allgemeine Bewusstsein gerückt sind bisher die Werke von Roman Haubenstock- Ramati oder Mieczysław Weinberg, die beide vor 100 Jahren geboren wurden. Vor allem in seiner Geburtsstadt Augsburg wird man des 300. Geburtstags von Leopold Mozart gedenken, der damit die Chance erhält, als Komponist und nicht nur als strenger Vater von Wolfgang Amadeus wahrgenommen zu werden.

Die Freunde und Freundinnen der leichteren Muse schließlich kommen in diesem Jahr ganz besonders auf ihre Kosten, wurden doch die beiden Väter der OperetteJacques Offenbach und Franz von Suppé – vor 200 Jahren geboren, und sind vielleicht abseits ihrer bekannten Werke ganz neu zu entdecken.

Die drei prominentesten Jubilare des Jahres 2019 sind zugleich drei Sonderfälle: Clara Schumanns auch Laien zugängliche Lieder und Klavierwerke bekommen immer noch nicht die verdiente Aufmerksamkeit, Hector Berlioz ist nach wie vor hauptsächlich mit einem Werk – der Symphonie fantastique – auf den Konzertpodien präsent und das kompositorische Werk Hans Pfitzners wird nach wie vor von der Diskussion um seine Rolle im Nationalsozialismus überschattet.

An dieser Stelle werden wir Sie im Laufe des Jahres noch genauer mit all den Jubilaren und ihren Werken bekannt machen – schauen Sie also regelmäßig vorbei!

30 Jahre Russische Klavierschule

Russische Klavierschule

Die deutsche Ausgabe der Russischen Klavierschule feiert ihren 30. Geburtstag. Nicht nur im Land ihrer Entstehung ist dieser Klassiker unter den Klavierschulen weit verbreitet, auch in Deutschland hat sie sich einen festen Platz in der Klavierpädagogik erobert.

Das zweibändige Lehrwerk aus dem Hause Sikorski begleitet den Schüler in zwei bis drei Jahren von den ersten Tönen auf dem Klavier bis zum selbstständigen Erlernen von mittelschweren Stücken der großen Komponisten vom Barock bis zum 20. Jahrhundert. Während im ersten Band noch kaum ein Stück länger als eine Seite ist, nimmt deren Komplexität und Länge im zweiten Band behutsam zu. Zudem enthält der zweite Band ein Kapitel mit Etüden, die die Geläufigkeit der Schülerin oder des Schülers verbessern sollen. Neben dem Erlernen der spieltechnischen Fähigkeiten steht in der Klavierschule auch die allgemeine Musiklehre im Fokus. So werden der Schülerin oder dem Schüler nebenbei auch musikalische Fachbegriffe und Tonarten näher gebracht.

Die Klavierschule ist in zwei unterschiedlichen Ausgaben erhältlich. Neben dem klassischen Lehrband kann man auch eine Ausgabe mit zwei CDs erwerben, die eine Kompletteinspielung und eine Playback-Version zum Mitspielen der Stücke enthalten. Die CDs können natürlich auch einzeln erworben werden.

Wer neben den zahlreichen Stücken im Lehrwerk selbst noch mehr Lust auf neue Spielliteratur hat, findet im eigens zu der Klavierschule konzipierten Spielband (auch ebenfalls CD erhältlich) tolle Erweiterungen des Repertoires mit einem Schwerpunkt auf russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Außerdem sind im Sikorski-Verlag zwei weitere Hefte mit russischen Kompositionen erschienen, die gut mit dem Lehrwerk kombiniert werden können.

Klavierlehrerinnen und Klavierlehrer können anlässlich des Geburtstags der Russischen Klavierschule hier oder über einen entsprechenden Flyer in ihrer Stretta-Bestellung einen Gratis-Spielband anfordern.

Anleitungen zum Hören

Musikvermittlung

Nie war klassische Musik so präsent wie heute!

Das Internet macht die Musik der letzten tausend Jahre mit wenigen Klicks verfügbar: Plattformen wie Youtube oder Arte-Concert bieten eine nicht mehr zu überschauende Fülle von Werken in aktuellen oder historischen Interpretationen, immer mehr Opernhäuser weltweit lassen uns per kostenlosem Live-Stream an ihren Vorstellungen teilnehmen (zum Beispiel die Bayerische Staatsoper) und dank der Digital Concert Hall können wir uns die Berliner Philharmoniker wöchentlich ins Wohnzimmer holen.

So leicht der Zugang zur Musik über all diese Kanäle auch sein mag – die Intensität einer live erlebten Aufführung können sie nicht ersetzen. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass immer weniger junge Menschen den Weg ins Konzert und in die Oper finden, und dass durch die Kürzungen beim schulischen Musikunterricht immer weniger Kinder überhaupt mit klassischer Musik in Berührung kommen.

Die Konzert- und Opernhäuser versuchen diesem Trend entgegenzusteuern, indem sie selbst kreative und phantasievolle Musikvermittlungsformate für alle Altersstufen entwickeln, die weit über die klassische Konzerteinführung oder das vorweihnachtliche Kinderkonzert hinausgehen. Mitmachen statt nur passiv zuhören ist dabei die Devise! Furore gemacht hat vor allem das Projekt Rhythm is it der Education-Abteilung der Berliner Philharmoniker, das in einem bewegenden Film dokumentiert ist.

Der Verlag Universal Edition stellt in seiner Reihe Listening Lab Materialien zur Musikvermittlung zur Verfügung, die sowohl für den Schulunterricht als auch für Vermittlungsprojekte an Konzerthäusern kreative Anregungen geben: Gemeinsame Recherchen zur Vita des Komponisten, interaktive und improvisatorische Übungen und nachvollziehbare Einblicke in kompositorische Strukturen – all das bereitet auf ein vertieftes und „wissendes“ Hören der Werke vor. Die Bücher sind zweisprachig deutsch und englisch verfasst.

Ihrer Tradition als „Verlag der Moderne“ entsprechend wählt die Universal Edition für diese Reihe Werke der Klassischen Moderne wie Bergs Violinkonzert oder Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta und „Klassiker der Avantgarde“ wie Ligetis Atmosphères oder Boulez’ Notations aus. So werden nicht nur Hemmschwellen gegenüber klassischer Musik an sich abgebaut, sondern es wird auch erlebbar gemacht, wie die Erfahrungen des 20. und 21. Jahrhunderts auf unterschiedlichste Weise in Musik umgesetzt worden sind.

Freiheit, schöner Götterfunken

Am Weihnachtstag vor 19 Jahren, dem 25. Dezember 1989, kam es im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt zu einem bewegenden Konzertereignis: Wenige Wochen nach dem Mauerfall dirigierte Leonard Bernstein Beethovens Neunte Symphonie mit Musikern und Sängern aus Ost- und Westdeutschland, sowie aus den Ländern der vier alliierten Siegermächte Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion und den USA. Ein minimaler Eingriff in Schillers Text machte die „Ode an die Freude“ dabei zur „Ode an die Freiheit“ – und sorgt bei jedem Wiederhören für einen Gänsehauteffekt.

Indem wir an dieses legendäre Konzert erinnern, zollen wir am Ende dieses Jahres, in dem er seinen hundertsten Geburtstag hätte feiern können, Leonard Bernstein Tribut. Wie kein anderer verkörperte er die humanitäre und völkerverbindende Kraft der Musik. In einer Zeit des zunehmenden Spezialistentums war er einer der letzten universellen Musiker: als Pianist, Komponist, Dirigent und nicht zuletzt begnadeter Lehrer und Musikvermittler. Zum Glück für die Nachwelt haben sich viele seiner inspirierenden Konzerteinführungen und instruktiven Orchesterproben als Videos erhalten. Dass viele Klassikstars heute gezielt Jugendliche für Musik begeistern möchten, wird zu seinen Ehren als Bernstein-Effekt bezeichnet.

Auch in seinem kompositorischen Schaffen überschritt Bernstein mit großer Leichtigkeit die angeblichen Grenzen zwischen U- und E-Musik. Am bekanntesten sind seine Musicals: Die Melodien aus der West Side Story gehören zu den populärsten des 20. Jahrhunderts und liegen in unzähligen Arrangements vor. Die schwungvolle Ouverture zu Candide oder die Sinfonische Suite aus der Filmmusik zu On the Waterfront gehören mittlerweile zum Standardrepertoire auch der Blasorchester.

Seine schönsten Songs sind in drei umfangreichen Anthologien greifbar. Weniger präsent sind seine Werke für den Konzertsaal, wie die außergewöhnlich besetzte Serenade nach Platons Symposion, die Chichester Psalms oder die drei originellen Beiträge zur im 20. Jahrhundert vernachlässigten Gattung Sinfonie.