Joseph Müller-Blattau

Die Kompositionslehre Heinrich Schützens in der Fassung seines Schülers Christoph Bernhard

Studienausgabe des für die Musik des 16. und 17. Jahrhunderts wichtigen Quellentextes

Buch

Artikelnr.273561
Autor/KomponistJoseph Müller-Blattau
Sprachedeutsch
Umfang156 Seiten; 14,0 x 19 cm
Erscheinungsjahr2002
Verlag/HerstellerBärenreiter
Hersteller-Nr.BVK 1267
ISBN9783761812679
ISMN9790006315475
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Beschreibung

Der Komponist und Musiktheoretiker Christoph Bernhard (1628-1692) gilt als einer der wichtigsten Schüler von Heinrich Schütz. Die musikhistorische Bedeutung seiner Traktate ist kaum zu überschätzen, werden in ihnen doch die Grundlagen des Kontrapunkts, der Moduslehre, der Verzierungskunst, der Figurenlehre und vor allem die damals hochaktuelle Lehre der verschiedenen Stile (Kirchen-, Theater-, Kammerstil, Stylus antiquus, Stylus modernus) systematisch und in allgemeinverständlicher Form dargestellt.

Diese Studienausgabe bietet eine der ersten deutschsprachigen Kompositionslehren überhaupt – unverzichtbar für das Verständnis der Musik von Palestrina über Monteverdi bis zum späten Schütz und wichtiger Basistext für den historisch ausgerichteten Satzlehre-Unterricht.

Inhalt

  • A. Einleitung:
  • I. Heinrich Schütz als Lehrer
  • II. Schützens Verhältnis zu Christoph Bernhard
  • III. Schützens Lehre in Christoph Bernhards theoretischen Schriften
  • IV. Kritischer Bericht
  • V. Kapitelverzeichnis der Ausgabe
  • B. Ausgabe:
  • I. Von der Singe-Kunst oder Manier
  • II. Tractatus compositionis augmentatus
  • III. Ausführlicher Bericht vom Gebrauche der Con- und Dissonantien
  • Nachwort zur 2. Auflage (1963)