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Carl Heinrich Hübler (1822 – 1893)

Concerto für vier Hörner und Blasorchester

Carpe Diem Concert Band Series

Para4 trompas, orquesta de vientos
MaterialPartitura, partichelas
№ de artículo676880
Autor / CompositorCarl Heinrich Hübler
DificultadMedioAvanzado
Duración13 minutos
Editorial / fabricanteCarpe Diem
N.º del fabricanteCAD-98080

Descripción

Solokonzerte für Horn und Orchester gibt es einige, doch den klassischen vierstimmigen Hornsatz als Soloquartett mit Orchesterbegleitung einzusetzen, stellt ein Kleinod in der Hornliteratur dar. Der Komponist Heinrich Hübler schrieb dieses Werk im Jahre 1854.

In geradezu klassischer Manier präsentieren sich die einzelnen Sätze. Im ersten Satz, Allegro maestoso, stellt zunächst das Orchester - wie aus der Ferne kommend - ein schlichtes, marschähnliches Thema vor, welches dann bald vom Soloquartett als Abschluss der Orchesterintroduktion im kraftvollen Fortissimo-Einsatz aufgenommen wird. Im weiteren Verlauf erfährt dieses Thema diverse Variationen, in denen das Soloquartett auf interessante Weise unterschiedliche Klangspektren des Waldhornes darstellen kann. Lyrische Passagen finden ebenso ihren Raum wie virtuose, fanfarenartige schmetternde Teile.

Den zweiten Satz, Adagio, quasi Andante, beginnt das Soloquartett mit einer weit ausladenden Kantilene, die unweigerlich an die wunderbaren Weisen Mendelssohn-Bartholdys für Männerchor erinnert. Das Waldhornquartett weckt die Erinnerung an die sehnsuchtsvolle Welt jener romantischen Zeit; der Zuhörer spürt die Dramatik und Aussagekraft dieses schlichten, doch emotionalen Liedes so als sei es die Verkörperung des "Schönen" an sich.

Der Beginn des dritten Satzes, Allegro vivace, schließlich zeigt eine andere, ursprüngliche Seite des Hornklangs. Man hört in diesem lebhaften Rondo geradezu eine Jagdgesellschaft vorbeireiten, begleitet von einer wilden Meute und Signalhörnern. Orchester und Soloquartett wechseln sich hierbei ab und treiben sich gegenseitig an, das Werk zu einem fulminanten Abschluss zu bringen.

Josef Gnos gelang es, dieses Werk für Hornquartett und Blasorchester so zu instrumentieren, dass an keiner Stelle der Eindruck entsteht, das Blasorchester würde das Soloquartett überdecken. Seine Instrumentierung ist äußerst durchsichtig und lässt auch dem Blasorchester genügend Spielraum, sowohl solistisch als auch in seiner Begleitfunktion interessant zu erscheinen.

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