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Gernot Gruber (*1939)

Schubert. Schubert?

Leben und Musik

MaterialLibro
Nº de artículo608113
Autor/CompositorGernot Gruber
Idiomaalemán
Alcance284 Páginas; 16 × 24 cm
Año de lanzamiento2012
Editorial/fabricanteBärenreiter
N.º del fabricanteBVK 2291
ISBN9783761822913

Descripción

Wir misstrauen sentimentalen Schubert-Bildern aus alten Romanen, Filmen und Theaterstücken, aber auch dem allzu scharf konturierten Porträt von Schubert als einer gequälten und gebrochenen Natur, entworfen von der sozialkritischen Entschlüsselungsliteratur der 1970er- und -80er-Jahre.

Gernot Gruber, der bekannte Mozartforscher, hat sein engagiertes und anregendes Buch aus einer produktiv-skeptischen Haltung der Rezeptionsgeschichte gegenüber geschrieben. Es richtet sich gegen erstarrte Bildnisse und speziell gegen die Berichte jener Schubert-Freunde, die sich selbst stilisierten, indem sie – oft erst nach Jahrzehnten – erzählten, wie Schubert wirklich war.

Der erste Hauptteil dieses Buches stellt in erzählerischer Form Schuberts Leben in seinen politischen und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen dar, im zweiten Teil schildert Gruber Schuberts kompositorische Entwicklung. Im eher essayistischen dritten Teil geht er den Fragen nach Wesen und Gehalt von Schuberts Kompositionskunst nach. Stets verknüpft Gruber die historischen Fakten und die Lücken in unserem Wissen mit persönlichen weiterführenden Gedanken, die inspirierend für eigene Hör- und Musiziererfahrungen sind.

Dieses Buch geht neue Wege im Erforschen des Zusammenspiels von Leben und Musik: entlang den historischen Dokumenten, aber auch aus der musizierenden und hörenden Begegnung mit Schuberts Musik heraus. In lebendiger und anschaulicher Sprache präsentiert Gruber sein „Nachdenken über Franz S.“ Ein Buch für alle Schubert-Freunde, Musiker, Forscher, Journalisten und literarisch interessierte Menschen.

  • Ein Buch für alle Schubert-Freunde, Musiker, Forscher, Journalisten und literarisch interessierte Menschen

Contenido

  • ​Einleitung
  • ​Kapitel: Schubert in seiner Lebensgeschichte:
  • ​Kindheit und Schulzeit
  • ​Anfänge des Komponierens: Gelingen und Misslingen
  • ​Nach der Zeit im Konvikt (1813): Lehrer oder Künstler?
  • ​Freundschaften
  • ​Komponierfuror zwischen Professionalität und Eigensinn
  • ​Lebensverhältnisse ändern sich
  • ​Senn-Affäre 1820 und Schubertiaden
  • ​Künstlerische Krise?
  • ​Kunst im persönlichen Leid (1822-1824)
  • ​Und nach der Krise?
  • ​Ein beglückender Sommer 1825 in Oberösterreich und im Salzburgischen
  • ​Wieder im Freundesleben
  • ​Ein steirischer Spätsommer 1827
  • ​Das alte Leben geht weiter - bis zum Tod
  • ​Kapitel: Schubert in seiner Musik:
  • ​Welche Idee von »Personalstil« verfolgte Schubert beim Komponieren?
  • ​»So lasst mich scheinen, bis ich werde«. Goethes »Mignon« interpetriert von Hugo Wolf und Schubert
  • ​»Mein Traum«: Poesie oder bekenntnishafter Schlüsseltext?
  • ​»Liebe«: Utopische Hoffnungen in der Kunst
  • ​»Schmerz«: Das Nichts und der poetische Nihilismus
  • ​Schuberts »Doppelnatur«. Antithetik als Lebens- und Kunstprinzip
  • ​Gibt es ein Fazit?
  • ​Nachwort
  • ​Anhang:
  • ​Anmerkungen
  • ​Danksagung
  • ​Literatur
  • ​Register
  • ​Abbildungsnachweis
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