Ludwig van Beethoven (17701827)

Sonate für Violine und Klavier (Frühling) F-Dur op. 24

Urtext (Urtextausgabe) (Urtext)

for: Violin, piano

Item no.401128
Author/ComposerLudwig van Beethoven
ArrangerHans-Martin Theopold (Klavier), Max Rostal (Violine)
EditorSieghard Brandenburg
Leveladvanced
Scope28/9 pages; 23.5 × 30 cm
Release year2002
Publisher/ProducerHenle Verlag
Producer No.HN 162
13.00 €
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Content

Beschreibung:

Beethoven liebte die Natur, und seine Liebe galt vor allem dem Wald und den Sternen, die ihn besonders inspirierten. In der Schönheit der Natur wurde für ihn die Existenz Gottes greifbar. Diese sanfte Seite - bukolisch, romantisch und einfühlsam - steht in krassem Gegensatz zu den besser bekannten Eigenschaften vieler Werke Beethovens: extreme dynamische Spannung und eine emotionale Aura. Dennoch bildet auch diese Seite eine Konstante in seinem Oeuvre und ist wichtige Vorrausetzung für das Verständnis der komplexen Persönlichkeit des Komponisten.

Die Sonate ist eine der populärsten Sonaten Beethovens für Geige und Klavier und geht schon beim ersten Mal Hören ins Ohr. Die Musik ist voller Freude und ihre erfrischende, hoffungsvolle Stimmung passt bestens zu ihrem Untertitel "Frühling". Die Melodien sind ausnahmslos direkt, einfach und elegant. Die humorvollen Passagen des Stücks erinnern außerdem daran, dass Beethoven auch ein Meister in Sachen Witz und Spiel war.

Frühling ist neben Op. 30 Nr. 2 (Nr. 7) und Op. 96 (Nr. 10) eine der drei viersätzigen Sonaten Beethovens für Geige und Klavier. Sie wird von der Geige in F-Dur mit einer der unvergesslichsten Melodien aller Zeiten eröffnet. Das Klavier stellt das zweite Thema, welches stärker und resoluter ist. Im weiteren Verlauf entfaltet sich der Satz um diese beiden gegensätzlichen Themen. Der langsame Satz in B-Dur wirkt einfacher, glühender und Geige und Klavier präsentieren das Thema abwechselnd in leichten Variationen. Im 3. Satz, Scherzo mit Trio, prallen Geige und Klavier wie im Spiel immer wieder voneinander ab. Der kokette Charakter des Satzes wird durch rhythmische Verspieltheit verstärkt. Das Finale steht in Rondo-Form, mit einem lyrischen Thema, auf das drei Episoden folgen. In ihrer Unbeschwertheit und Spontaneität sind die punktierten Rhythmen Ausdruck für Beethovens Einfallsreichtum und seinen Sinn für Humor.