Johann van Beek

Klangrede am Klavier

Aufführungspraxis im 18. und 19. Jahrhundert

for: Piano

Book

Item no.664001
Author/ComposerJohann van Beek
Languagegerman
Scope116 pages; 17 × 24 cm
Release year2016
Publisher/ProducerBärenreiter
Producer No.BVK 2405
ISBN9783761824054
25.95 €
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Description

Was das Spielen von Musik wirklich zu Musik macht, lässt sich kaum schriftlich ausdrücken. Je älter ein Werk ist, desto größer ist die Differenz zwischen dem Notentext und der Ausführung, die dem Komponisten vorschwebte die Musiker von früher kannten Konnotationen, die uns heute ferngerückt sind, sie lasen im Notentext, was wir heute erst wieder erschließen müssen.

Johan van Beek zeigt anhand zahlreicher Quellen (z. B. Kommentaren von Komponisten) und musikalischer Werke, wie der jeweilige Notentext interpretiert und in eine lebendige Tonsprache verwandelt werden kann. Agogik etwa war weniger ein subjektiver Zusatz des Pianisten zur Musik, sondern sie diente dazu, den musikalischen Zusammenhang zur Geltung zu bringen.

Content

  • ​Vorwort
  • ​Inégalité
  • ​Das gebundene Tempo rubato
  • ​Das Legato durch "Über"-Bindung
  • ​Das "ungedämpfte Register"
  • ​Der Legato-Anschlag
  • ​Gedanken zur Ornamentik:
  • ​Die Wandlung des Doppelschlags nach einer punktierten Note
  • ​Der Schleifer
  • ​Der prallende Doppelschlag
  • ​Die Hemiole
  • ​Das Rezitativ in der Sonate op. 110 von Ludwig van Beethoven:
  • ​Der Synkopenfingersatz 4-3 bei Beethoven
  • ​Der zweite Takt des Rezitativs
  • ​Die "Bebungsmär"
  • ​Anmerkungen