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Charles Villiers Stanford (18521924)

Irish Rhapsody Nr. 1 d-Moll op. 78

Reprint
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forSymphonic orchestra
Musical EditionsStudy score
Item no.261852
Author/ComposerCharles Villiers Stanford
Scope72 pages; 16 × 24 cm
Year of origin1902
Publisher/ProducerHöflich
Producer No.MPH 309

Description

Stanford schrieb sechs Irische Rhapsodien für Orchester. Die Dritte ist mit einem Cello-, die Sechste mit einem Geigensolopart geschmückt; die übrigen vier Rhapsodien wurden für Orchester alleine geschrieben. Die Erste Irische Rhapsodie d-moll op. 78 entstand 1902 als Auftragswerk des Norwich Festival und wurde, so des Komponisten Auskunft, von der altirischen Sage von der Liebe zwischen Cú Chulainn und seinem Weibe Emer inspiriert. Stanford widmete das Werk seinem Freunde Hans Richter (1843-1916), dem legendären Dirigenten des Hallé Orchestra in Manchester. Zur Uraufführung kam die Erste Irische Rhapsodie am 23. Oktober 1902 in Norwich, und bald war sie eine der meistgespielten Kompositionen Stanfords — eine Tatsache, die, so sagt man, Stanford später noch bedauern sollte.

Das einsätzige Stück entnimmt sein thematisches Material den zwei traditionellen irischen Volksliedern Leatherbags Donnell und Emer’s Farewell to Cú Chulainn (letzteres ist auch bekannt als Londonderry Air oder, gebräuchlicherweise, als Danny Boy). Das Werk ist als dreiteilige Form (Allegro molto - Adagio - Allegro) mit Coda gegliedert. Vom kompositorischen Standpunkt aus betrachtet ist es weniger rhapsodisch als variativ in der Form. Stanford schöpft seine zwei Hauptthemen sowohl augmentativ als auch diminutiv aus, und im Schlußteil kombiniert er die beiden und fragmentiert sie auf eine eher sonatenform-artig entwickelnde Weise. Von einem rein architektonischen Blickwinkel aus würde man diese Rhapsodie am besten als großformatigen, spätromantischen symphonischen Satz in erweiterter Sonatenform beschreiben. Stilistisch kann man das Werk als in starker Übereinstimmung mit ähnlich gelagerten Kompositionen von Antonín Dvorák (1841-1904), Johannes Brahms (1833-97) oder Robert Schumann lokalisieren.

Stanford selbst hat 1916 eine Plattenaufnahme seiner Ersten Irischen Rhapsodie dirigiert. 1974 wurde der erste Teil derselben von Pearl Records auf LP veröffentlicht. Bis heute ist diese Aufnahme nicht auf CD wiederveröffentlicht worden, und es ist zu vermuten, dass einige der originalen Master Discs von der damaligen Aufnahme verloren gegangen sind.

Content

  • Allegro molto
  • Adagio non troppo
  • Tempo I
  • Allegro
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