Dietrich Schnabel (b.1968)

Sinfonietta

for Recorder Chamber Orchestra

for: Recorder ensemble

Single part great bass recorder in c

Item no.638172
Author/ComposerDietrich Schnabel
Levelmedium
Scope8 pages; 21 × 29.5 cm
Duration24 minutes
Release year2014
Publisher/ProducerEdition SchnabelNoten
Producer No.SN 11
ISMN9790502410117
3.00 €
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Description

Besetzung: SopraninoSSAATTBBGbSb

Seine "Sinfonietta" schrieb Dietrich Schnabel auf Anfrage des NRC (Northern Recorder Course) für dessen neugegründetes Blockflötenkammerorchester.

Den Anforderungen eines Kammerorchesters entsprechend, ist jede Stimme attraktiv gearbeitet und hat ihre Soli. Das gesamte Werk entwickelt einen vollen, orchestralen Klang, auch wenn jede Stimme nur einfach besetzt ist. Zudem laden die schönen weitgeschwungenen Melodien, die spannende Metrik und der über weite Passagen aufrecht erhaltenen, mitreißende Schwung der Komposition dazu ein, sie ebenso in einem großen Blockflötenorchester zu musizieren.

Der erste Satz ist eine raffinierte Mischung aus Rondo und Sonatenhauptsatzform, dominiert von einem Thema aus aufsteigenden Akkorden und vorantreibenden punktierten Rhythmen. Zwischen diesem Hauptthema bekommt jedes Instrument die Chance zu brillieren, sei es nun solistisch in einer romantischen Melodielinie, mit wenigen anderen in einem Choral oder in einem fröhlich-jazzigen Fugato.

Der zweite Satz beginnt mit einem lyrischen Subbasssolo. Die solistische Melodie arbeitet sich durch die Instrumente nach oben, bis sie in vollen, warmen Klängen zu einem raschen Mittelteil im 13/8-Takt überleitet.

Der dritte Satz beginnt zwar mit einem ruhigen, auftaktig gebauten Einleitungsteil, wird aber dann zu einem musikalischen Feuerwerk, dessen Faszination sich weder die Spieler, noch die Zuhörer entziehen können. Kaum noch Ruhepunkte gönnend, jagt die Musik vorwärts, von einer Melodie zur nächsten, jede wieder neu begeisternd, schlägt aber gleichzeitig den Bogen zum ersten Satz und rundet die Komposition zu einem in sich stimmigen Ganzen ab. Der tiefe Durchatmer nach dem Schlussakkord scheint fast einkomponiert.

Mit dieser "Sinfonietta" begann die internationale Verbreitung der Werke von Dietrich Schnabel, die heute von Großbritannien bis Taiwan in Blockflötenorchestern gerne gespielt werden.