Die Dame mit dem Cembalo

Wanda Landowska und die Alte Musik
Bildband groß

für: Cembalo

Buch (Hardcover)

Artikelnr.560065
HerausgeberMartin Elste
Sprachedeutsch
Umfang240 Seiten; 24,0 x 30 cm
Erscheinungsjahr2010
Verlag/HerstellerSchott Music
Hersteller-Nr.ED 20853
ISBN978-3-7957-0710-1
42,00 €
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Beschreibung

Als Hohepriesterin des Cembalos machte sie Musikgeschichte: Wanda Landowska, die vor 130 Jahren in Warschau geboren wurde, in Berlin und Paris lebte und lehrte, bevor sie 1940 vor den Nazis in die Vereinigten Staaten von Amerika floh. Dort wurde sie bis zu ihrem Tod 1959 von vielen als unangefochtene Autorität in Sachen Cembalo verehrt.Keine zweite Cembalistin hat derart polarisiert, keine zweite Virtuosin eine ähnliche Bedeutung für die Akzeptanz ihres Instruments gehabt.

Schon zu Lebzeiten wurde sie eine Legende, nicht zuletzt dank einer strategischen Planung ihrer Karriere, bei der die mediale Vermarktung eine neue und große Rolle spielte. Das Berliner Musikinstrumenten-Museum zeigt in einem opulenten Bildband die faszinierende Entwicklung, die die Alte Musik im 20. Jahrhundert dank der Zielstrebigkeit und Wirkmacht dieser berühmten polnischen Cembalistin erfahren hat.Der von Martin Elste herausgegebene Bild- und Textband Die Dame mit dem Cembalo Wanda Landowska und die Alte Musik hat ausgesprochen positive Reaktionen von der Fachpresse erhalten.

Eleonore Büning empfiehlt das Buch in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 28.11.2010 als Bildband des Jahres: »eine ungeahnte Fülle brillanter Bilder aus dem Leben dieser elfenhaften Diva«.Martina Wohlthat spricht in der Neuen Zürcher Zeitung vom 28.7.2010 von dem »qualitätvoll illustrierten« Band als einer »außerordentlich reichen Materialsammlung zur Renaissance des Cembalos, die weit mehr leistet als eine herkömmliche Biografie«. Dem schließt sich Bernhard Morbach im rbb-Kulturradio am 16.6.2010 an: »Das Buch ist eine dokumentarische Materialbiographie im prototypischen Sinne. Martin Elste hat viel mehr geleistet als nur Herausgebertätigkeit.

Seine subjektiven Kommentare beleben das Buch ungemein«, und Georg Beck resümiert im Deutschlandfunk, Musik und Information, am 19.7.2010: »einer der schönsten Musik- Bildbände dieser Saison. Kurz, eine unbedingte Empfehlung« Angelika Walcha urteilt in Orpheus 38 (2010) H. 9/10: »Nicht genug kann man Martin Elste für die große Leistung der Materialsuche, Sichtung und feinsinnigen Auswahl danken.

Dieses Buch ist eine gelungene und längst fällige Würdigung einer Musikerin, die eine maßgebliche Vorläuferin der heutigen Alte-Musik-Bewegung war.«Ausnahmslos werden auch Gestaltung und Ausstattung gelobt: Klaus Geitel spricht in der Berliner Morgenpost vom14.4.2010 von einem »Prachtband«, Mario-Felix Vogt urteilt in Piano Festival 2010 / Fono Forum Spezial: ein »opulenter Bildband, aufwendig gestaltetes Buch«, und auf dem Internetportal Neue Musikzeitung / NMZ-Shop meint Eckart Rohlfs, das Buch sei ein »schöner und informativer Bildband«.

Inhalt

  • R Puyana: Geleitwort
  • C. Restle: Bachantin aus Leidenschaft
  • M. Este: Vorwort des Herausgebers
  • Autobiografische Skizzen: Autobiografische Anmerkungen
  • W. Landowska im Gespräch mit Johannes Franze - Die Anfänge: Mich interessierte besonders das Clavicymbel von Bach
  • Ich möchte gerne selbstädig werden
  • Der Berliner Rabbiner des Cembalos
  • Hab Obach vor der unfähigen Konkurrenz
  • Berlin lernt das Pleyel'sche Clavedin kennen
  • Besuch bei Leo Tolstoi: Tolstoi als Musiker
  • Ein Offener Brief über Romain Rollands Bild von der Alten Musik
  • Der Tanz des alten Herrn
  • Mit dem Cembalo quer durch Europa: Ein memorabler Winterabend
  • ihre Finger in geduldiger Dressur
  • Das kleine Bachfest in Eisenach
  • Der Sieg der unermüdlichen Amazone
  • Das VI. Deutsche Bachfest in Breslau (15.-17. Juni 1912)
  • Eine russische Staatsfeindin unterrichtet in Berlin: eine gute Nachrit für Sie
  • Mit Samtschuhen von Pedal zu Pedal
  • Wanda Landowsky in Berlin Ein entsetzliches Unglück
  • Ein Tempel für die Alte Musik: Zu Kursen nach Saint-Leu-la-Forêt
  • Politik und Rasse machen vor der Alten Musik nicht mehr halt
  • Erinnerung an Wanda Landowsky
  • Landowska im Aufnahmestudio
  • Emigration und Neubeginn in der Neuen Welt: Mai 1940
  • Wie ich Wanda Landowska die Einreise in die Vereinigten Staaten ermöglichte
  • Landowska in New York
  • Wie ich Wanda Landowska Pleyel-Cembalo wiederfand
  • Walks with Wanda
  • Stilistisches: Mit der Kühle des Herblutes
  • Ästhetentum liebenswürdigster und delkatester Art Wanda Landowska
  • Rhythmische Großartigkeiten
  • Der romantische Bach
  • Resümierendes: Erinnerungen an Wanda Landowska
  • Mit dem geweihten Instrument
  • Wanda Landowska zur Erinnerung
  • Der Schallplattenproduzent erinnert sich
  • John Pfeiffer im Gespräch mit Martin Elste
  • Wanda Landowska und Artur Schnabel: Clifford Curzon im Gespräch mit Alan Glyth
  • Freiheiten mit Sinn und emotionaler Bedeutung Anhang: Wanda Landowsky
  • Stationen eines Lebens für die Alte Musik
  • Diskographie der Erstveröffentlichungen von Aufnahmen mit Wanda Landowska
  • Nachwort und Danksagungen
  • Textnachweise
  • Bildnachweise
  • Namensregister
  • Abkürzungen
  • Textnachweise
  • Bildnachweise
  • Namensregister
  • Abkürzungen