Erste Erfolge feierte er als Filmkomponist. Nachdem er 1988 für Andrea De Carlos „Das große Geld“ erfolgreich einen Soundtrack geschrieben hatte, folgten ähnliche Projekte. Mitte der 1990er Jahre begann er mit Solo-Klavierprogrammen, wobei er sich stilistisch an Ryūichi Sakamoto, Philip Glass, Didier Squiban oder auch Erik Satie orientierte. Nach zahlreichen Kompositionen für Kammermusik und Orchesterwerke begann Einaudi, sich für Liedstrukturen von Popkünstlern wie PJ Harvey, Radiohead, Björk und Coldplay zu interessieren.

Er gehört zu den bekanntesten Pianisten und Komponisten Italiens. In England wurde er dem Mainstreampublikum 1996 mit seinem ersten Soloalbum Le Onde bekannt.