In seiner Lebensgeschichte in Marpurgs "Historisch-kritischen Beiträgen" von 1754 nannte Quantz Albicastro in gleichem Atemzug mit Biber und Walther, mit den Worten „Die Werke von Biber, Walther und Albicastro studire ich fleißig“. Er muss somit Albicastro in die Reihe der großen deutschen Virtuosen des 17. Jahrhunderts gestellt haben. Über seine ersten Werke, op. 1 und op. 2, gibt es keine Informationen. 1696 erschien als Opus 3 eine Sammlung von zwölf seiner Triosonaten unter dem Titel „Il giardino armonico sacro-profano“. Davon sind nur sechs Sonaten erhalten.