Notenbücher vom italienischen Komponisten Giuseppe Verdi

Ähnlich wie sein deutscher Antipode Richard Wagner hat auch Giuseppe Verdi (1813–1901) fast ausschließlich Opern komponiert. Verdis Name ist quasi ein Inbegriff der italienischen Oper.

Viele der 32 Opern Verdis gehören, neben den Opern von W.A. Mozart und den Opern von Giacomo Puccini, zu den am häufigsten aufgeführten Bühnenwerken weltweit.

Nach anfänglichen Misserfolgen gelingt Verdi 1842 mit Nabucco der Durchbruch. In den folgenden zwei Jahrzehnten kommt fast jedes Jahr eine neue Oper zur Uraufführung.

Zu seinen absoluten Meisterwerke gehören Opern wie La Traviata, Aida, Rigoletto, La Forza del Destino, Macbeth und Don Carlos.

Seine Spätwerke Otello bzw. seine komische Oper Falstaff sind durchkomponierte Werke. Das musikalische Idiom dieser Werke kann durchaus als Wegbereiter der späteren Filmmusik gelten, wobei die Werke von seinen Antipoden Giacomo Meyerbeer (Frankreich) und insbesondere Richard Wagner wirklich wegweisend für den Sound der späteren Hollywood-Studios geworden sind.

Neben dem kammermusikalischen Repertoire und den Kantaten, gilt Verdis Messa da Requiem als sein bedeutendstes Werk außerhalb des Bühnenschaffens.

Verdi war aber nicht nur ein äußerst anerkannter Komponist, sondern auch ein erfolgreicher Hofbesitzer. Er war zudem Stifter eines Altersheims für ehemalige Musiker in Mailand, welches heute noch in Betrieb ist.

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