Noten vom Komponisten Franz Schubert

Franz Schubert (1797–1828) ist ein österreichischer Komponist der Frühromantik. Für die Nachwelt stand er lange Zeit im Schatten des von ihm bewunderten Beethoven, in dessen Wiener Nachbarschaft er zeitweise lebte, ohne dass beide Komponisten sich je begegnet wären.

Seine Komposition `Gretchen am Spinnrade´ wird häufig als Geburtsstunde der Gattung Kunstlied bezeichnet. Er vertonte 600 (!) Gedichte, darunter die berühmten Liederzyklen Winterreise und Die schöne Müllerin.

Legendäre Tonaufnahmen von diversen Liedern Schuberts gibt es aus den 1960ern mit Fritz Wunderlich (Tenor) und Hubert Giesen (Klavier).

Schubertiaden waren zu Lebzeiten Schuberts übrigens vielbeachtete Hauskonzerte in Wien, in denen seine Werke (v. a. auch seine Lieder) aufgeführt wurden, mit Schubert persönlich am Klavier. Heute bezeichnet der Begriff Schubertiade oft eine Konzertreihe oder ein Musikfestspiel.

Seine Sinfonien teilen sich in sechs Jugendwerke und zwei weitere Werke, die erst nach seinem Tod beachtet wurden: die Sinfonie in h-Moll (Unvollendete) und die Große Sinfonie in C-Dur.

Weitere Highlights aus dem Repertoire von Schubert sind das Forellenquintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass, und die Impromptus bzw. die Moments musicaux für Klavier.

Weiterführende Links zu Schubert-Noten: