Noten und Downloads vom Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy

Der in Hamburg geborene Komponist, Pianist und Organist Felix Mendelssohn (1809–1847) wird häufig als musikalisches Bindeglied zwischen Klassik und Romantik angesehen. Durch sein systematisches Vorgehen hat er die Funktion des Dirigenten als Orchesterleiter nachhaltig beeinflusst.

Mit den lyrischen Klavierstücken Lieder ohne Worte schuf er eine neue Gattung, die ganz im Geist der Romantik steht. Die Schauspielmusik zum Sommernachtstraum gehört zu den meistgespielten Werken Mendelssohn Bartholdys – das liegt wohl nicht zuletzt auch im darin enthaltenen Hochzeitsmarsch begründet.

Mendelssohn war der Enkel des jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn und stammt aus einer wohlhabenden und zugleich musikalisch und kulturell begeisterten Familie. Die Familie konvertierte zum Christentum und nahm den Namen Bartholdy als zweiten Familiennamen an. Obwohl er zeitlebens von der Fachwelt hochgeschätzt wurde, erschwerte nach seinem Tod seine jüdische Herkunft seine angemessene Würdigung, was schon 1850 durch Richard Wagner mit seinem Pamphlet "Das Judenthum in der Musik" befeuert wurde.

Mendelssohn war aber einer der ersten, der sich für die deutsche Musikpflege einsetze. So führte er als Dirigent oder Pianist häufig Komponisten des Barock, allen voran Bach und Händel auf und gründete 1843 mit dem Konservatorium in Leipzig die erste Musikakademie in Deutschland.

Sein Leben war geprägt von einer ungebrochenen Schaffenskraft; er komponierte, dirigierte und arbeitete unermüdlich. Im Mendelssohn-Werkverzeichnis (MWV) sind heute 750 Werke verzeichnet. Seine Schwester Fanny Hensel war dabei seine engste Vertraute.

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