Noten vom Barock-Komponisten Antonio Vivaldi

Antonio Lucio Vivaldi (1678–1741) zählt zu den bedeutendsten italienischen Komponisten des Barock.

Im Alter von 25 Jahren erhielt Antonio Vivaldi die Priesterweihe, doch musste er den Beruf aus gesundheitlichen Gründen nach wenigen Jahren aufgeben. An einem Waisenhaus für Mädchen in Venedig verdiente er seinen Lebensunterhalt als Lehrer für Geige, Cello und Viola d’amore. Als er 1719 die Leitung des dortigen Orchesters übernahm, führte er dieses zu überregionaler Berühmtheit und lockte Besucher aus ganz Europa an.

Der Venezianer komponierte in diesem Rahmen die meisten seiner Violinkonzerte, darunter die weltberühmten Die vier Jahreszeiten / Le quattro stagioni. Daneben versuchte sich Vivaldi auch als Komponist von Opern. Der Erfolg blieb aber aus, weswegen er wohl Venedig 1740 verließ, um stattdessen sein Glück in Wien zu versuchen. Dort verstarb er jedoch nur 10 Monate nach seiner Ankunft.

Das Werk von Vivaldi geriet nach dessen Tod lange Zeit in Vergessenheit. Erst 1926 begannen Nachforschungen, wonach sukzessive 75 Psalm-Vertonungen, Motetten oder Solo-Kantaten gefunden wurden.

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