Antonio Jiménez Manjón erblindete im Alter von 13 Monaten infolge einer Krankheit. Er verließ bereits mit 14 Jahren seine Heimat und widmete sich in Paris Studien an der Gitarre. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich mit einem virtuosen Gitarrenprogramm. Es umfasste neben Eigenkompositionen unter anderem Werke von Fernando Sor (z. B. die Sonate op. 25) und Dionisio Aguado sowie Transkriptionen von Beethoven und Schubert. Er konzertierte als Gitarrist in mehreren europäischen Ländern wie Deutschland, Österreich, England und Russland. 1893 ging Jiménez auf eine Konzertreise nach Südamerika, wo er sich schließlich in Buenos Aires niederließ. Hier gründete er ein Konservatorium, an dem er selbst unterrichtete. Er starb 1919 in Buenos Aires.