Récapitulation : Dictionnaires musicaux / Programme de concert

Détails du produit

24,95 €
Article nº : 209119
Quantité :
Prêt à envoyer dans 1–2 jours ouvrables.

Koch, Heinrich Christoph

Musikalisches Lexikon

#

Instrumentation : BUCH

Livre

Editeur / Arrangeur :
Nicole Schwindt
Producteur / Editeur :
Bärenreiter
Numéro d'édition :
BVK 1507
ISBN :
3-7618-1507-7
Taille :
936 pages, 21 cm x 29 cm

Contenu

Reprint der Ausgabe Frankfurt/Main 1802 - Das Lexikon ist ein unentbehrliches Auskunftsmittel über die musikalischen Vorstellungen und die kompositorischen Bedingungen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
Beschreibung:
Als 1802 das "Musikalische Lexikon" des Musiktheoretikers und Geigers Heinrich Christoph Koch erschein, gab es endlich wieder ein umfassendes deutschsprachiges Nachschlagewerk zur Musik. Es bleibt für ein halbes Jahrhundert die Standard-Wissensquelle für eine im aufklärerischen Sinne angepeilte Zielgruppe: nicht in erste Linie für Amateure, aber auch nicht für eine verschworene Theoretikerzunft geschrieben, sondern für angehende Komponisten und aufmerksame Musiker.
Auch heute noch ist Kochs Lexikon für Musiker und Wissenschaftler ein unentbehrliches Auskunftsmittel über die musikalischen Vorstellungen und die kompositorischen Bedingungen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dies wegen seiner wohldosierten Mischung aus theoretischer Gelehrsamkeit und praktischer Unterrichtung, knapper Information und detaillierten Erörterungen, Aspekten der Vergangenheit und der Gegenwart - nicht zuletzt aber auf grund seiner leserfreundlichen Diktion und großzügigen Ausstattung mit Notenbeispielen.

Aus der Einführung:
"Heinrich Christoph Kochs Musikalisches Lexikon von 1802 gilt heute als eines der bedeutendsten historischen Musiklexika überhaupt. Die Leistung seines Verfassers wird stets in einem Atemzug mit derjenigen Johann Gottfried Walthers genannt, der genau 70 Jahre früher, 1732, sein epochales Musicalisches Lexicon publiziert und damit das erste umfassende, doch konzis informierende und dank alphabetischer Anordnung der Stichworte bequem zu benutzende Nachschlagewerk zur Musik in deutscher Sprache vorgelegt hatte. Es sollte für eine erstaunlich lange Zeit die Messlatte für die deutschsprachige Musiklexikographie bleiben. Wie schwer die Hürde zu überspringen war, geht aus den zahlreichen Anläufen hervor, die unternommen wurden, Walthers Lexikon, das schon nach wenigen Jahrzehnten zwangsläufig als veraltet angesehen wurde, zu revidieren oder gar zu ersetzen. Der Berliner Musikgelehrte Friedrich Wilhelm Marpurg erbat sich 1762 die Unterstützung der Fachwelt bei der Erarbeitung eines neuen Lexikons, konnte aber nur sporadisch kleine Beiträge von Kollegen publizieren. Auch der Komponist Johann Abraham Peter Schulz trug sich in den 1770-er Jahren mit dem Gedanken, die große Sulzer'sche Kunst-Enzyklopädie für spezifisch musikalische Bedürfnisse zu adaptieren, wurde aber von keinem Verleger dazu ermuntert, und der musikalische Philanthrop Johann Friedrich Christmann annoncierte 1790 von Speyer aus ein entsprechendes Werk, nachdem bereits 1786 und 1787 das Erscheinen kleiner, "kurzgefasster" musikalischer "Handwörterbücher" dem immer dringlicheren Desiderat einer aktuellen Information wenigstens für Musikliebhaber abzuhelfen suchte. Der Mangel musste in Deutschland umso fühlbarer gewesen sein, als in England und vor allem in Frankreich mit den Publikationen von Janies Grassineau (A musical dictionary, 1740), Jean-Jacques Rousseau (Dictionnaire de musique, 1768) und Jean de Meude-Monpas (Dictionnaire de musique, 1787) kontinuierlich weitere Vorbilder entstanden waren." - Nicole Schwindt