Für den Maler Ernst Benedikt Kietz komponierte Richard Wagner 1940 ein kleines Albumblatt für Klavier. Aus gegebenem Anlass – schließlich steht in dieser Woche der 200. Geburtstag des Komponisten im Kalender – haben wir das hübsche Gelegenheitswerk neu herausgegeben → weiterlesen
Wagner: Lied des Mephistopheles (Gesang)
Im Jahr 1831 veröffentlichte der damals 18-jährige Richard Wagner 7 Kompositionen zu Goethes Faust als sein Opus 5. Das fünfte Stück der Sammlung ist eine Vertonung des Ständchens, mit dem Mephisto Gretchens Liebe zu Faust verspottet → weiterlesen
Merula: Sinfonie 3 & 4 (Streicher)
Aus den Sinfonie tutti gli tuoni von Tarquinio Merula (1595-1665) können Sie heute die Sinfonien Nr. 3 (phrygisch) und Nr. 4 (hypophrygisch) herunterladen. Die kurzen Stücke für zwei Violinen, Violone und Orgel eignen sich bestens für den Gebrauch im Gottesdienst; die Violone kann dabei auch durch ein Cello ersetzt werden oder sogar weggelassen werden. → weiterlesen
Scheidt: Benedicamus (Orgel)
Vor einigen Monaten haben wir an dieser Stelle schon einmal ein Stück aus Samuel Scheidts 1624 veröffentlichter Tabulatura Nova veröffentlich – ein Modus ludendi pleno Organo pedaliter. Ein ähnliches Stück, bei dem ebenfalls zwei der sechs Stimmen im Pedal gespielt werden → weiterlesen
Praetorius: Komm, heiliger Geist (Chor)
Die insgesamt neun Teile der Sammlung Musae Sioniae von Michael Praetorius (1571 – 1621) erschienen zwischen 1605 und 1610. Praetorius schuf damit einen riesigen Fundus (mehr als 1.000 Liedbearbeitungen!) an Gebrauchsmusik für die Verwendung in Schulen und in Gottesdiensten. Einige Sätze der Sammlung gehören heute noch zum Standardrepertoire fast aller Kirchenchöre – z.B. das ungemein populäre Es ist ein Ros entsprungen aus dem sechsten Band. → weiterlesen
Elgar: Andantino (Violine)
Aus Edward Elgars Sammlung Very Easy Melodious Exercises in the first Position for Violin with Pianoforte – die wir in diesem Blog als kleine Serie zur Verfügung stellen – folgt heute das vierte Stück, ein musikalisch erstaunlich gehaltvolles G-Dur-Andantino, das man so nicht als Anfängerstück erwarten würde. → weiterlesen
Musikrätsel (27)
Aus den Silben
BERN – CE – DOL – DUR – LE – LE – LE – LET – LO – MA – MANN – MEL – O – PAS – PO – RA – REL – RO – STEIN – TA – TE – TO – TROM – VI
sind die folgenden Begriffe zu bilden:
- Paparazzo? Zu seiner Zeit gab es doch gar keine Kameras! (1. Buchstabe)
- Dieser Leonard ist vor Zimmer ganz gewiss kein Vorzimmer. (3. Buchstabe)
- Vortragsbezeichnung auf Italieners Speisekarte im Plural am Ende. (2. Buchstabe)
- Verbindet man Hauptstadt und Tonart der italienischen Sinfonie, stinkt’s manch einem gewaltig! (3. Buchstabe)
- Schürzenjägers Diener gehört ordentlich zusammengefaltet. (3. Buchstabe)
- Kleine Bratsche? Bei Verdi tuberkulös. (5. Buchstabe)
- Hirte + englisches Bier = Beethovens Tatatataaa + 1 (4. Buchstabe)
- TWüstenfuchs hat keineswegs dickes Fell. (6. Buchstabe)
Aus den angegebenen Buchstaben der Begriffe ergibt sich ein Lösungswort. Wie lautet es? → weiterlesen
Stretta Music zu Gast beim DTKV

v.l.n.r.: Johan van Slageren (Stretta Music GmbH), Eric Rückgauer (Schatzmeister des Frankfurter Tonkünstlerbundes und Vorstand des Landesverbandes Hessen), M.A. Elisabeth Herzog (Geschäftsführerin des DTKV), Michael Poths (Vorsitzender des Landesverband Hessen)
Der Deutsche Tonkünstlerverband wurde im Jahr 1847 gegründet und ist mit rund 7.500 Mitgliedern der größte Berufsverband für Musiker. Der Verband setzt sich zwar in erster Linie für die Interessen der Berufsmusiker ein, leistet aber auch unverzichtbare Arbeit für den musikalischen Nachwuchs und das Laienmusizieren in Deutschland. Die einzelnen Landesverbände engagieren sich z.B. bei der Ausrichtung des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, bei den Landesjugendorchestern und der Organisation und Durchführung von Fortbildungen für Musiklehrer, Meisterkursen etc.
Um die Arbeit des DTKV in Zukunft nicht nur ideell zu unterstützen, ist die Stretta Music GmbH seit April 2013 fördendes Mitglied.
Bernabei: Regina caeli (Chor oder Blechbläser)
Ercole Bernabei (1622–1687) war ein italienischer Komponist. Er war als Organist und Kapellmeister in verschiedenen Kirchen Roms tätig. 1674 wurde er Hofkapellmeister in München. Dieses Amt erfüllte er bis zu seinem Tod.
Bernabei komponierte für München fünf Opern; sein Hauptschaffen liegt allerdings in der geistlichen Vokalmusik. → weiterlesen
Nauwach: Wenn Lieber kompt, muß Leider weichen (Chor)
Johann Nauwach (ca. 1595 – 1630) war als Knabe Chorsänger unter Hans Leo Haßler in Dresden. Nach Studien in Florenz und Turin wurde Nauwach Schüler von Heinrich Schütz und wurde als Lautenist zum Kurfürstlichen Kammermusiker ernannt. Der Erste Theil teutscher Villanellen mit 1, 2 und 3 Stimmen auf die Thiorba, Laute, Clavicymbel und andere Instrumenta zur Torgauer Fürstenhochzeit erschien 1627. Das letzte Stück dieser Sammlung stammt allerdings nicht von Naumann – es wurde von Heinrich Schütz komponiert. → weiterlesen